Dienstag, 24. Oktober 2006
Geist und Materie
epiphanius, 07:18h
Zitat Kuder: Sich ins Materielle zu verlieben, oder es als absolute Wahrheit zu definieren, bedeutet also in letzter Konsequenz, dem Irrtum, oder "Satan" zu verfallen.
Ja Kuder, das klingt mir nachvollziehbar. Wobei ich einen gleichartigen Gedanken schon hinsichtlich der wissenschaftlich-technischen Zivilisation hege. Hier hat sich mir die Menschheit in die materielle Schöpfung verliebt oder vielleicht auch in sie hinein verkrochen ... aus Angst vor dem Erkennen ihrer viel mächtigeren wahren geistigen Natur.
Universell betrachtet ist diese Zielrichtung unserer Zivilisation oder Memesis, vielleicht auch als ein gewaltiger kollektiver karmischer Verdrängungsprozess zu erkennen.
Bedenke nur, mit welcher Vehemenz und Zwanghaftigkeit im Materiellen geforscht, produziert, konsumiert und bereichert wird; welche Panik in der Gesellschaft aufkommt, angesichts der Situation, nun nicht mehr genug Produktionsplätze für die Menschen zur Verfügung zu haben.
Natürlich ist den Regierenden klar, dass eine hohe Arbeitslosigkeit auch dazu führt, dass die Menschen anfangen zu denken, d.h. dass sie anfangen sich ihrer wahreren Natur bewußt zu werden und als geistige Wesen erwachen; als solche stellen sie nun fest, das ihr Leben nichts als ein lumpiger materieller Scherbenhaufen ist.
Das ist neben der atomaren Bedrohung vielleicht die größte Gefahr und Krise unserer Zivilisation überhaupt, dass die Menschen plötzlich zur Besinnung kommen könnten. Bei so Vielen gibt es ausser dem Produktivsein für den Lebensunterhalt und den Konsum, keinen tragfähigen Sinn im Leben ... keine geistige Orientierung die sie vor dem Absturz bewahrt.
Natürlich schreit eine geistig so unbefestigte Gesellschaft nach ihren Verführern.
Ich rekapituliere ... unser säkular aufgestellter Staat sieht seinen Lebenssinn und seine Existenzfähigkeit in der Hauptsache in der immerzu wachsenden industriellen Produktions- und Konsumgesellschaft.
Die geistige und religiöse Orientierung verfällt rapide. Der Mensch wird von den Medien in einer Wolke rationalistischer, intellektueller Konditionierung gehalten und darin je nach den Bedürfnissen der Machthabenden neutralisiert oder zielgerichtet manipuliert; gleichzeitig formt sich die Industrie den Menschen mit ihrer Werbepropaganda zum immer hippen Lifestylekonsumenten.
Diese Situation ist schon bedrohlich, wenn wir uns die Dynamiken vorstellen, die aufbrechen, wenn dieser gewaltige kollektive karmische Verdrängungszug ausgebremst wird oder gar zum Stehen kommt.
Die, die darin die Vorreiter waren, die die sich darauf am meisten eingelassen haben, wird es wohl auch am härtesten treffen.
Das Arbeiten, das Produktivsein ist nicht mehr möglich; das Konsumieren ist nicht mehr möglich; das alimentierte Leben auf niedrigstem Niveau ist vielleicht noch möglich.
Eine Zukunftsvision angesichts der anstehenden katastrophalen Problem zu skizzieren wäre wohl angebracht; ich versuche es hier einmal in aller Naivität.
Zurück zum einfachen Leben; die Besinnung auf die geistigen Werte des Lebens; die völlige Umstrukturierung des Wertesystems Deutschland und Europa hin zu einer nachhaltig wirtschaftenden humanistischen Kulturstaatengemeinschaft der Grundversorgung ... um noch ein wenig mit den Wortködern zu angel ... das postmaterialistische Leben im Zeitalter des Wassermann; ein großer Schritt hin zum Reich Gottes.
Die drohende Alternative sieht mir so aus. Die Menschheit hat sich in einem gewaltigen, über Jahrhunderte währenden Verdrängungsprozeß ganz tief in das Materielle verbissen. Aus unseren gescheiterten zwanghaften Liebesverhältnissen kennen wir das. Da sprengt sich solches ineinander Verbissensein immer in einer schmerzhaften Explosion der Gefühle.
Wir wissen, welche Energien darauf warten, unser zwanghaftes Liebesverhältnis zur Materie zu beenden.
Ja Kuder, das klingt mir nachvollziehbar. Wobei ich einen gleichartigen Gedanken schon hinsichtlich der wissenschaftlich-technischen Zivilisation hege. Hier hat sich mir die Menschheit in die materielle Schöpfung verliebt oder vielleicht auch in sie hinein verkrochen ... aus Angst vor dem Erkennen ihrer viel mächtigeren wahren geistigen Natur.
Universell betrachtet ist diese Zielrichtung unserer Zivilisation oder Memesis, vielleicht auch als ein gewaltiger kollektiver karmischer Verdrängungsprozess zu erkennen.
Bedenke nur, mit welcher Vehemenz und Zwanghaftigkeit im Materiellen geforscht, produziert, konsumiert und bereichert wird; welche Panik in der Gesellschaft aufkommt, angesichts der Situation, nun nicht mehr genug Produktionsplätze für die Menschen zur Verfügung zu haben.
Natürlich ist den Regierenden klar, dass eine hohe Arbeitslosigkeit auch dazu führt, dass die Menschen anfangen zu denken, d.h. dass sie anfangen sich ihrer wahreren Natur bewußt zu werden und als geistige Wesen erwachen; als solche stellen sie nun fest, das ihr Leben nichts als ein lumpiger materieller Scherbenhaufen ist.
Das ist neben der atomaren Bedrohung vielleicht die größte Gefahr und Krise unserer Zivilisation überhaupt, dass die Menschen plötzlich zur Besinnung kommen könnten. Bei so Vielen gibt es ausser dem Produktivsein für den Lebensunterhalt und den Konsum, keinen tragfähigen Sinn im Leben ... keine geistige Orientierung die sie vor dem Absturz bewahrt.
Natürlich schreit eine geistig so unbefestigte Gesellschaft nach ihren Verführern.
Ich rekapituliere ... unser säkular aufgestellter Staat sieht seinen Lebenssinn und seine Existenzfähigkeit in der Hauptsache in der immerzu wachsenden industriellen Produktions- und Konsumgesellschaft.
Die geistige und religiöse Orientierung verfällt rapide. Der Mensch wird von den Medien in einer Wolke rationalistischer, intellektueller Konditionierung gehalten und darin je nach den Bedürfnissen der Machthabenden neutralisiert oder zielgerichtet manipuliert; gleichzeitig formt sich die Industrie den Menschen mit ihrer Werbepropaganda zum immer hippen Lifestylekonsumenten.
Diese Situation ist schon bedrohlich, wenn wir uns die Dynamiken vorstellen, die aufbrechen, wenn dieser gewaltige kollektive karmische Verdrängungszug ausgebremst wird oder gar zum Stehen kommt.
Die, die darin die Vorreiter waren, die die sich darauf am meisten eingelassen haben, wird es wohl auch am härtesten treffen.
Das Arbeiten, das Produktivsein ist nicht mehr möglich; das Konsumieren ist nicht mehr möglich; das alimentierte Leben auf niedrigstem Niveau ist vielleicht noch möglich.
Eine Zukunftsvision angesichts der anstehenden katastrophalen Problem zu skizzieren wäre wohl angebracht; ich versuche es hier einmal in aller Naivität.
Zurück zum einfachen Leben; die Besinnung auf die geistigen Werte des Lebens; die völlige Umstrukturierung des Wertesystems Deutschland und Europa hin zu einer nachhaltig wirtschaftenden humanistischen Kulturstaatengemeinschaft der Grundversorgung ... um noch ein wenig mit den Wortködern zu angel ... das postmaterialistische Leben im Zeitalter des Wassermann; ein großer Schritt hin zum Reich Gottes.
Die drohende Alternative sieht mir so aus. Die Menschheit hat sich in einem gewaltigen, über Jahrhunderte währenden Verdrängungsprozeß ganz tief in das Materielle verbissen. Aus unseren gescheiterten zwanghaften Liebesverhältnissen kennen wir das. Da sprengt sich solches ineinander Verbissensein immer in einer schmerzhaften Explosion der Gefühle.
Wir wissen, welche Energien darauf warten, unser zwanghaftes Liebesverhältnis zur Materie zu beenden.
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